Venus vom Hohle Fels

Die Stadt Schelklingen

Eine freundliche, von bewaldeten Höhen umkränzte Kommune im weiten Talgrund der Ach, am Rand der Schwäbischen Alb gelegen, hat heute 7 200 Einwohner und besitzt seit dem Jahre 1234 das Marktrecht. Die Grafen von Berg haben zu diesem Zeitpunkt den Handel und das Handwerk begründet, ein freies Bürgertum geschaffen und damit dem kleinen Gemeinwesen einen mächtigen Aufschwung verschafft. Von 1343 bis zum Pressburger Frieden 1805 stand Schelklingen unter österreichischer Herrschaft und im Jahre 1806 wurde die Stadt als Dank für die Waffenhilfe an Napoleon Württemberg zugeteilt. Das nun anbrechende 19. Jahrhundert stand ganz im Zeichen der Naturwissenschaften und der Technik, die auch das Gesamtbild der Stadt immer mehr geprägt haben. 1832 wurde in Urspring eine Baumwollweberei gegründet und im Jahre 1889 wurde am Schelklinger Berg eine Zementfabrik gebaut, aus der dann das heutige Heidelberger Zementwerk hervorgegangen ist. Zusammen mit den Neubürgern ist nach dem 2. Weltkrieg ein neues Schelklingen aufgebaut worden. Die heutige Stadt Schelklingen, die jahrhundertelang kaum über den mittelalterlichen Mauerring hinausgewachsen war, hat durch die Ansiedlung der für Württemberg typischen mehr mittelständisch geprägten Industriebetriebe eine Entwicklung genommen, die sie mehr oder weniger zur Industriestadt gemacht hat. Doch das alte Schelklingen wurde dabei nicht zerstört, sondern gewann ganz bedeutend durch die Sanierungsmaßnahmen in der Stadtmitte, welche immer noch andauern und die Stadt in den nächsten Jahren zu einem Schmuckstück machen werden.

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